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Forcefeeding of Snake Babies

There are snake species whose young simply don't want to feed on their own. Often some basic hacks help:

  • Species that in nature go into hibernation right after hatching, usually do not eat before the cooler phase. The solution: Fake the winter or at least provide a cooler period by switching off the light and lower the temperature significantly for a few weeks.
  • The babies of some species simply don't accept defrosted pinkies, but need the attraction of moving objects. Give it a try and feed live pinkies for a while.
  • For species whose juveniles do not eat baby mice in nature anyway, but do so on small lizards or frogs, it can help to weather baby mice with a frog or lizard skin. For such cases it is helpful to have an appropriate body in the freezer and rub the baby mouse with it.
  • For some species the bloody method helps: Cut the head of the pinky at the top, perhaps even push out a little cerebral matter. Of course, please use only a previously professionally killed baby mouse.

And if all else fails? Then, force-feeding is the method of choice for a few months. To wait that little snake starts to eat at some point out of sheer hunger, often results in death, blood sugar levels and hormones can hardly be stabilized. Here are a few tips on how to ease this unpleasant procedure.

Zwangsfütterung von Schlangenbabys

Es gibt Schlangenarten, deren Jungtiere schlichtweg nicht ans selbstständige Fressen zu bekommen sind. Oft helfen Tricks:

  • Arten, die in der Natur nach dem Schlupf sofort in die Überwinterung gehen, fressen normalerweise nicht vor dieser kühleren Phase. Die Lösung: Ab in die Überwinterung oder zumindest eine solche andeuten, indem man das Licht ausstellt und die Temperatur für ein paar Wochen deutlich senkt.
  • Die Babys mancher Arten wollen partout keine Frostmäuse fressen. Probieren Sie es mal mit lebenden Pinkys.
  • Bei Arten, deren Jungtiere ohnehin in der Natur keine Babymäuse fressen, sondern zum Beispiel kleine Echsen oder Frösche, kann es helfen, Babymäuse mit einem Frosch oder Echsenhaut zu verwittern. Für solche Fälle ist es hilfreich, eine entsprechende Leiche im Tiefkühlfach zu haben und die Babymaus damit einzureiben.
  • Bei manchen Arten hilft die blutige Methode: Der Babymaus wird der Kopf an der Oberseite eingeschnitten, eventuell sogar ein wenig Hirnmasse herausgedrückt. Selbstverständlich wird dafür nur eine zuvor fachgerecht getötete Babymaus verwendet.

Und wenn alles nicht hilft? Dann ist die Zwangsfütterung für ein paar Monate die Methode der Wahl. Darauf zu warten, dass die kleine Schlange irgendwann aus lauter Hunger zu fressen anfangen muss, führt meist zum Ableben, Blutzuckerspiegel und Hormone lassen sich kaum noch stabilisieren. Hier ein paar Tipps, wie dieser unerfreuliche Vorgang am einfachsten zu bewältigen ist.

All photographs
© Lutz Obelgönner

You will need:
  • A stable and neat place to work
  • A bowl of water to make the feeder animals more slippery for easier stuffing. Previously often egg white was recommended, but water will do just fine and not gelatinise everything.
  • Feeder animals of suitable size. As a rule of thumb, they should not be much thicker in diameter than the diameter of the snake. Pictured defrosted baby mice are about 6 days old.
  • Toilet paper, kitchen roll or similar absorbent material
  • A straight tweezers with rounded ends
  • An animal unwilling to eat ... here a hatchling of Orthriophis moellendorffi

Benötigt werden:
  • Ein stabiler und übersichtlicher Arbeitsplatz
  • Ein Schälchen mit Wasser, um die zu stopfenden Futtertiere gleitfähiger zu machen. Früher wurde oft Eiklar empfohlen, Wasser reicht aber völlig aus und verkleistert nicht alles.
  • Futtertiere passender Größe. Als Faustregel kann gelten, dass diese im Durchmesser nicht viel dicker sein sollen als der Durchmesser der Schlange. Diese aufgetauten Babymäuse sind etwa 6 Tage alt.
  • Toilettenpapier, Küchenrolle oder ähnliches saugfähiges Material
  • Eine gerade Pinzette mit runden Enden
  • Ein fressunwilliges Tier ... hier Orthriophis moellendorffi

Step 1: Take feeder animal in the handier hand of yours, snake in the holding hand. Tip: If the finger tips of the holding hand are slightly moist you get a better grip. Moisten feeder animal completely or at least the front part in water.
Schritt 1: Futtertier in die Hand nehmen, mit der man geschickter ist, Schlange in die Haltehand. Tipp: Wenn die Fingerspitzen der Haltehand leicht feucht sind, gelingt das Fixieren besser. Futtertier ganz oder teilweise in Wasser anfeuchten.

Step 2: Irritate the lower jaw of the snake with the feeder animal or slightly press it down to open.
Schritt 2: Mit dem Futtertier den Unterkiefer der Schlange reizen oder leicht aufdrücken

Step 3: Put the tip of the feeder animal in the snout.
Schritt 3: Futtertier in Schnauze legen.

Step 4: Introduce the feeder animal as far as possible with your fingers, supported by the thumb, so that the head of the feeder animal has reached the holding fingers.
Schritt 4: Futtertier, vom Daumen unterstützt, so weit einführen, dass der Kopf die haltenden Finger erreicht hat.

Step 5: Then support with the tweezers, preferably on both left and right sides of the feeder animal.
Schritt 5: Dann mit der Pinzette nachgreifen, am besten auf den beiden linken und rechten Seiten des Futtertiers.

Step 6: Introduce feeder animal completely with tweezers under slightly rotating movements. In this exercise, especially when feeding newborn pinkies don‘t use too much pressure, because their skin and so the body very easily splits open. This is not a drama, but a mess ...
Schritt 6: Futtertier mit der Pinzette unter leicht drehenden Bewegungen ganz einführen. Dabei vor allem bei frisch geborenen Mäusen nicht zu viel Druck ausüben, weil deren Haut und damit der Körper sehr leicht aufplatzt. Das ist kein Drama, aber eine Sauerei ...

Step 7: Finish stuffing process, then clean tweezers, snake and workplace with the toilet paper.
Schritt 7: Stopfvorgang zu Ende führen, Pinzette, Schlange und Arbeitsplatz gegebenenfalls mit dem bereitliegenden Zellstoff säubern.

Step 8: Many animals swallow at this point. If not, you should gently massage the feeder animal towards the stomach, which reduces the likelihood of any regurgitation.
Schritt 8: Viele Tiere schlucken an diesem Punkt. Falls nicht, sollte man das Futtertier vorsichtig Richtung Magen massieren, das verringert die Wahrscheinlichkeit des eventuellen Auswürgens.

Often the snake already begins to swallow itself when you have put the feeder animal into the snout as described in step 3. You‘ve won ... and you can save you and the animal from all further steps and hassle. The next time it will probably eat by itself. Therefore: again and again offer food.

Important for all steps: Allow some time and use only gentle pressure.
Oft fängt die Schlange schon selbst an zu schlucken, wenn man ihr das Futtertier wie in Schritt 3 beschrieben in die Schnauze gelegt hat. Gewonnen! Alle weiteren Schritte kann man sich in diesem Fall sparen. Beim nächsten Mal frisst sie vielleicht sogar schon selbstständig. Deshalb: immer wieder Futter anbieten.

Bei allen Schritten wichtig: Zeit lassen, nur sanften Druck ausüben.



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